Das Wiener Kaffeehaus
Der Kaffee wurde von den Türken bei der Belagerung Wiens 1683 in unsere Stadt gebracht.
Das polnische Entsatzheer befreite Wien, die Türken mussten fliehen. Georg Franz Kolschitzky, der sich sehr verdient gemacht hatte, durfte sich aus der Beute bedienen. Zum allgemeinen Erstaunen wählte er Säcke mit braunen Bohnen, mit denen niemand etwas anfangen konnte, die jedoch Kolschitzky von seinen früheren Reisen in die Türkei kannte.
Wenige Jahre später eröffnete Kolschitzky eines der ersten Kaffeehäuser in Wien mit dem Namen "Zur blauen Flasche" und begründete damit die Wiener Kaffeehaustradition.
Die Kaffeehäuser wurden immer beliebter. 1804 gab es bereits 89 Kaffeehäuser, nach dem Wiener Kongress 150 und um die Jahrhundertwende 600.
In den ersten Jahren war das Kaffeehaus Männern vorbehalten, Mitte des 19. Jh. wurde es jedoch bei der gesamten Familie beliebt und diente auch als Treffpunkt für Damenkränzchen.
Die Hochblüte des Wiener Kaffeehauses liegt Anfang des 20. Jh bis Ende des Zweiten Weltkrieges (ca. 1300 Kaffeehäuser). Ein Großteil der Anekdoten, die aus dieser Zeit über Künstler erzählt werden, hat als Schauplatz das Kaffeehaus. Es gab bekannte Literatentreffs.
Was macht das Flair des Wiener Kaffeehauses aus? Einerseits das reichhaltige Angebot an verschiedenen Kaffee-Spezialitäten, Schokolade, Tee, Milch, Eis, Wein, Schnäpsen und Likören.
Andererseits jedoch auch die "Gemütlichkeit", was heißt, dass Tageszeitungen aufliegen und niemand böse ist, wenn nicht gleich nach der Konsumation bezahlt wird.
Hierin liegt allerdings auch der Grund, weshalb es in unserer schnelllebigen Zeit ein Nachfolgeproblem bei den Betreibern gibt und sich nur noch wenige Häuser zu dieser alten Tradition bekennen.
Das polnische Entsatzheer befreite Wien, die Türken mussten fliehen. Georg Franz Kolschitzky, der sich sehr verdient gemacht hatte, durfte sich aus der Beute bedienen. Zum allgemeinen Erstaunen wählte er Säcke mit braunen Bohnen, mit denen niemand etwas anfangen konnte, die jedoch Kolschitzky von seinen früheren Reisen in die Türkei kannte.
Wenige Jahre später eröffnete Kolschitzky eines der ersten Kaffeehäuser in Wien mit dem Namen "Zur blauen Flasche" und begründete damit die Wiener Kaffeehaustradition.
Die Kaffeehäuser wurden immer beliebter. 1804 gab es bereits 89 Kaffeehäuser, nach dem Wiener Kongress 150 und um die Jahrhundertwende 600.
In den ersten Jahren war das Kaffeehaus Männern vorbehalten, Mitte des 19. Jh. wurde es jedoch bei der gesamten Familie beliebt und diente auch als Treffpunkt für Damenkränzchen.
Die Hochblüte des Wiener Kaffeehauses liegt Anfang des 20. Jh bis Ende des Zweiten Weltkrieges (ca. 1300 Kaffeehäuser). Ein Großteil der Anekdoten, die aus dieser Zeit über Künstler erzählt werden, hat als Schauplatz das Kaffeehaus. Es gab bekannte Literatentreffs.
Was macht das Flair des Wiener Kaffeehauses aus? Einerseits das reichhaltige Angebot an verschiedenen Kaffee-Spezialitäten, Schokolade, Tee, Milch, Eis, Wein, Schnäpsen und Likören.
Andererseits jedoch auch die "Gemütlichkeit", was heißt, dass Tageszeitungen aufliegen und niemand böse ist, wenn nicht gleich nach der Konsumation bezahlt wird.
Hierin liegt allerdings auch der Grund, weshalb es in unserer schnelllebigen Zeit ein Nachfolgeproblem bei den Betreibern gibt und sich nur noch wenige Häuser zu dieser alten Tradition bekennen.